Geschichte

AGA-Vorstand seit Gründung der AGA

 PräsidentVizepräsidentSekretärSchatzmeister
     
29.10.1983Prof. Dr. Werner GLINZ Prof. Dr. Hans-Rudolf HENCHEDr. Christoph KIESER
GRÜNDUNG    
 

Beisitzer:
PD.Dr. Emil Beck (A) , Prof. Dr. Heinz Contzen, PD Dr. André Gächter (CH)

Prof. Dr. Peter Hertel (D) , Prof. Dr. Hanns Hofer (A) , Prof. Dr. Wilhelm Klein (D)
 
 
1984-1987Prof. Dr. Werner GLINZ  (CH) Prof. Dr. Hans-Rudolf HENCHE  (D)Dr. Christoph KIESER  (CH)
1988-1989Prof. Dr. Hans-Rudolf HENCHE  (D) Dr. Christoph KIESER  (CH)Dr. W. HACKENBRUCH (CH)
1990-1991Prof. Dr. Peter HERTEL  (D) Dr. Christoph KIESER  (CHDr. W. HACKENBRUCH (CH)
1992-1993Prof. Dr. Karl-Peter BENEDETTO (A) Dr. Christoph KIESER  (CHDr. W. HACKENBRUCH (CH)
1994-1995Dr. Werner HACKENBRUCH (CH) Prof. Dr. Hartmut PELINKA (A)Prof. Dr. H.U. STÄUBLI  (CH)
1996-1998Prof. Dr. Dieter KOHN  (D) Prof. Dr. Hartmut PELINKA (A)Prof. Dr. H.U. STÄUBLI  (CH)
1999-2000Prim. Dr. Franz LANDSIEDL  (A) Prof. Dr. Hartmut PELINKA (A)PD Dr. N.F. FRIEDERICH (CH)
2001-2003Prof. Dr. Andreas IMHOFF (D) Prof. Dr. Hartmut PELINKA (A)PD Dr. N.F. FRIEDERICH (CH)
2004-2005Prof. Dr. Philipp LOBENHOFFER (D) Prof. Dr. Hartmut PELINKA (A)PD Dr. N.F. FRIEDERICH (CH)
2006-2007Prof. Dr. Philipp LOBENHOFFER (D) Prof. Dr. Andreas IMHOFF (D)Dr. Christoph LAMPERT (CH)
2008-2009Prof. Dr. Christian FINK  (A)PD Dr. Hermann MAYR (D)Prof. Dr. Andreas IMHOFF (D)Dr. Christoph LAMPERT (CH)
2009-2011PD Dr. Hermann MAYR (D)Prof. Dr. Roland BECKER (D)Prof. Dr. Philipp LOBENHOFFER (D)Dr. Christoph LAMPERT (CH)
2011-2012Prof. Dr. Roland BECKER (D)Dr. Mathias FLURY (CH)Prof. Dr. Philipp LOBENHOFFER (D)Dr. Christoph LAMPERT (CH)
2013Prof. Dr. Roland BECKER (D)Dr. Mathias FLURY (CH)Prof. Dr. Peter ANGELE (D)Dr. Christoph LAMPERT (CH)
2013-15Dr. Mathias FLURY (CH)Prof. Dr. Peter ANGELE (D)Prof. Dr. Helmut LILL (D)Dr. Christoph LAMPERT (CH)
2015-17Prof. Dr. Peter ANGELE (D)Prof. Dr. Helmut LILL (D)Dr Philipp HEUBERER (A)Dr. Christoph LAMPERT (CH)
2017-19Prof. Dr. Helmut Lill (D)Dr Philipp HEUBERER (A)PD Dr. Jens AGNESKIRCHNER (D)Dr. Christoph LAMPERT (CH)

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Ehrenmitglieder der AGA

EHRENMITGLIEDER

Prim. Prof. Dr. med.Karl PeterBenedettoÖsterreich 
MD, D. Sc. (Hon), D.Ps. (Hon)FreddieFuUnited States of America 
Prof. Dr. med.AndréGächterSchweiz 
Prof. Dr. med.WernerGlinzSchweiz 
Prof. Dr. med.Hans-RudolfHencheDeutschland 
Prof. Dr. med.PeterHertelDeutschland 
Prof. Dr. med.HannsHoferÖsterreich(.+ 2016)
Univ. Prof. Dr. med.Andreas B.ImhoffDeutschland 
Dr. med.ChristophKieserSchweiz 
Prof. Dr. Dr. med.WilhelmKleinDeutschland 
Prof. Dr. med.PhilippLobenhofferDeutschland 
Prof. Dr. med.HartmutPelinkaÖsterreich 
     
     
KORRESPONDIERENDE Mitglieder    
ProfessorAndrew A.AmisUnited Kingdom 
MDStephen S.BurkhartUnited States of America 
MDOlivierCourageFrance 
MDDavidDejourFrance 
MD, Professor EmeritusEjnarErikssonSweden 
Prof. Dr. med.PeterFowlerUnited Arab Emirates 
Professor EmeritusJan I.GillquistSweden 
ProfessorPhilippeHardyFrance 
MDJerome E.JenningsUnited States of America 
MD, PhDJonKarlssonSweden 
MDLaurentLafosseFrance 
MDJamesLubowitzUnited States of America 
MD, MscPeter J.MillettUnited States of America 
MDGary G.PoehlingUnited States of America 
MDThomasRosenbergUnited States of America 
MDKurt P.SpindlerUnited States of America 
MD, PhDC. Niekvan DijkNetherlands 
Dr. med.GillesWalchFrance 
MDEugene M.WolfUnited States of America 

 

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AGA-Mitglieder Statistik

Gründungsgeschichte der AGA

Anfang der achtziger Jahre lag die Bildung von Interessensgemeinschaften um die Arthroskopie in der Luft. Die Zeit dazu war in Deutschland reif, sogar überreif geworden. Die internationale Gesellschaft für Arthroskopie hatte sich bereits 10 Jahre früher, die nordamerikanische AANA und die französische SFA (Sociéte Francais d`Arthroscopie“ schon 1980 konstituiert. Und bereits planten schwedische Ärzte eine europäische Gesellschaft, die spätere ESSKA, aus der Taufe zu heben.

In dieser Atmosphäre kristallisierten sich 1982 im deutschsprachigen Bereich fast gleichzeitig drei Vereinigungen:

-    Die Instruktoren des ersten deutschsprachigen Arthroskopiekurses in Arosa, d.h. eine süddeutsch-schweizerische Gruppe mit H.R. Henche, W. Glinz, A. Gächter und Ch. Kieser. Sie hatten den Entschluß im Dezember während des Kurses gefasst und verschickten im Februar 1983 Einladungen zur Gründung einer AGA – d.h. einer „Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie“.
-    Eine Gruppe von Instruktoren aus Nordrhein-Westfalen, welche mit der Firma Däumer in Dabringhausen im November 1982 und Februar 1983 erste eintägige Symposien veranstaltete – W. Kleine, J. Toft, J. Löhnert und H.-W. Staudte. Sie gründete im Februar 1983 mit Hilfe derselben Firma eine DGA, eine „Deutsche Gesellschaft für Arthroskopie“ in Düsseldorf. Präsident war W. Klein, Hauptsponsor die Firma Däumer;
-    Im Rahmen der Deutschen Gesellschaft zur Orthopädie und Traumatolgie (DGOT) konstituierte sich im Mai 1983, wenige Monate später, auch ein „Arbeitskreis für Arthroskopie“ unter dem Vorsitz von H. Hofer aus Salzburg.

Die drei Gruppen kannten sich persönlich wenig. Ihre Aktivitäten liefen anfänglich parallel und fast gleichzeitig: die nordrheinische DGA veranstaltete am 21./22. Oktober 1983 in Düsseldorf mit L. Johnson und R. Caspari aus den USA, meist in englischer Sprache, ein Symposium für Fortgeschrittene. Die „südrheinische AGA“ traf sich am 29.10.1983 – im Hotel Zürich in Zürich zur Gründungsversammlung und einem deutschsprachigen Symposium über „Arthroskopie bei akuten Verletzungen des Kniegelenks“. Das Echo dieser Veranstaltung scheint grösser gewesen zu sein. Es fanden sich 160 Gründungsmitglieder aus der BRD, DDR, Österreich und der Schweiz, und zwar sowohl Allgemeinchirurgen, Traumatologen und Orthopäden. Die Mitgliedschaft war - und ist heute noch – offen für alle, die sich um die Arthroskopie interessieren.

Es drängte, die verschiedenen Gruppen zusammenzubringen und einen Konkurrenzkampf zu vermeiden. Dank dem diplomatischen Geschick von Werner Glinz, der zum Präsidenten der AGA gewählt worden war, gelang es, die Repräsentanten auch der anderen Gruppen in den Vorstand seiner Arbeitsgemeinschaft zu holen: W. Klein aus der DGA, H.Hofer aus der DGOT und P. Hertel aus Berlin, der bereits den Gründungskongress der ESKA vorbereitete.

Zudem konnten 1984 schon 11 Hersteller- und Handelsfirmen der drei Länder zur finanziellen und praktischen Mithilfe für den AGA gewonnen werden, auch verdoppelte sich die Zahl iherer ordentliche Mitglieder innert Jahresfrist. Im Herbst 1984 wurde erstmals über die Fusion zwischen der DGA und AGA verhandelt.

Im Januar 1985 stimmte die Mitgliederversammlung der DGA in Düsseldorf dem Vorhaben einstimmig zu und am 2. Jahreskongress Oktober 1985 in Köln wurde die Vereinigung endgültig und rechtsgültig vollzogen. Neben W. Klein trat auch H. Staudte als Vertreter der „Nordrheinischen“ in den Vorstand der AGA ein.
Auch die Mitglieder des „Arbeitskreises der DGOT“ arbeitete bei der AGA mit und verzichteten auf eigene Aktivitäten.

Dieweitere, steil aufwärts gerichtete Entwicklung zeigte, dass die Organisation lebenskräftig war und die Zusammenfassung der Kräfte sich gelohnt hatte. Ihr Vorteil war, dass sie offen blieb für alle Spezialitäten, für verschiedene Nationen, für alle Grade der Ausbildung und auch für interessierte fördernde Firmen. Die Einschränkung der deutschen Sprache war offensichtlich kein Nachteil: das deutsche Kultur- und Sprachgebiet ist groß genug.